Lofoten Part II - Nachtwanderung auf den Ryten

Nachdem wir beide heute Nacht sehr gut geschlafen haben, hat der Tag um 9 Uhr mit einem Informationscall begonnen. Da wir nur zuhören müssten, konnten wir parallel Frühstücken. Danach dann aber so langsam fertig gemacht, für heute tagsüber aber vor allem Richtung Abend war Sonne bzw. wenige Wolken angesagt. Also wollten wir tagsüber einen kurzen flachen Spaziergang machen, unsere Wahl viel auf Unstad.
Hier wollten wir zu einem kleinen Leuchtturm, doch auf Hälfte der Strecken fanden wir den weiteren Weg nicht mehr schön und merkten auch dass wir Richtung Schatten liefen. Also umgedreht, zurück und auf dem Heimweg vor dem Einkaufen noch Pizza bestellt. Das gab’s heute zu Mittag. 

Den Nachmittag verbrachten wir mit Urlaubsplanung - also was wollen wir zwischen Auszug Ferienwohnung bis Fähre nach Dänemark noch machen. Der Plan war Schweden; Abisko, Kiruna Mine und dann noch paar kleine Themen Richtung Süden. Doch die Führung durch die Mine war bereits ausgebucht, Abisko die Unterkünfte sehr teuer, da haben wir uns gefragt ob wie überhaupt über Schweden fahren. Antwort: Nein!
Also haben wir weiter Richtung Norden der Lofoten eine neue Ferienwohnung gesucht - aber noch nicht gebucht, da es nicht klar war, wie es mit parken aussieht. Entscheidung vertagt. So hatten wie am
Nachmittag fast ein schlechtes Gewissen, weil wir bei Sonnenschein drinnen waren. 

Da wir heute zum Nordlichter schauen auf den Mount Ryten wollten, und wir die Tunnelöffnung um 17:00 verpasst hatten, machten wir uns für die 18:00 Durchfahrt bereit. Kurz vor 7 Uhr starteten wir dann zur Wanderung, nachdem wir noch für das Parken gezahlt hatten.
Gute 500 Höhenmeter auf 3,7 Kilometern warteten auf uns. Obwohl der Sonnenuntergang schon durch war, konnten wir ohne Licht noch den kompletten Aufstieg meistern. Wir sind doch sehr ins schwitzen gekommen. Das wurde bei dem Wind oben doch extrem kalt. Also schnell um- und mehr angezogen. Die Steine dort oben waren leider nicht ganz gut geformt um wirklich Wind zu blocken. Und es war Mega windig. 

So langsam wurde es am Horizont dunkler und schon bald waren die Nordlichter da. Sie wurden dann stärker und stärker. Während Christian in verschiedene Richtungen fotografierte, hat Moni sich so halb auf einen großen Stein gelegt und komplett in den Himmel geschaut wie die Nordlichter über ihrem Kopf tanzten.
Doch leider waren keine Nordlichter hinter dem Motiv, das Christian haben wollte: hinter der Bergkette vom Kvalvika Beach. So entschieden wir dann uns wieder an den Abstieg zu machen und am Flakstad Beach zu halten. Auf dem Weg nach unten haben wir noch mal an einem kleinen See angehalten, Kamera aufgebaut und noch mal Fotos gemacht. 
Dann aber final nach unten, dieses mal brauchen wir die Lichter um Weg und vor allem Unebenheiten zu entdecken.

Am Flakstad angekommen waren noch wenige Lichter da, aber Christian hat noch mal die Kamera ausgepackt. Kurz nach 11 Uhr sind wir dann los Richtung Wohnung. Laut Meldung der Tunnelsperrung war diese von 6-23 Uhr, also hofften wir auf freie Durchfahrt. Doch Pustekuchen. 
Der nette (not) Mensch der Straßensperre meinte wir müssten knapp ne Stunde warten bis es durch geht. Mist, aber zum Glück hatten wir ja das essen dabei. Aber kalt wurde es langsam. Für den Fall dass wir uns auf dem Berg noch Zeit vertreiben müssten, hatten wir auch das IPad mit heruntergeladener Serie dabei. Nach ca.45 Minuten kam auch ein zweites Auto, und wir mussten mal Lüftung und Heizung für 2 Minuten anmachen für klare Sicht durch die Scheiben. 

Gegen 0:40 Uhr durften wo dann endlich einem Führungsfahrzeug durch den Tunnel folgen. Dann nur noch in die Wohnung. Duschen und Gute Nacht. 













Kommentare

  1. wow die schönen Nordlichter einfach schön . Ihr seid ganz schön unterwegs da heist es aufgepasst !!!! glg an euch 😊

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Most Favorite