Ein Tag in Bodø
Den Aurora Alarm von Christians Uhr um 2 Uhr Nachts haben wir aus Müdigkeit an uns vorübergehen lassen. Morgens dann same procedure as every day - leckeres Frühstück!
Danach sind wir zum Saltstraumen gefahren, hier sollte nach Monis Informationen 11:13 Ebbe sein, und damit die Ströme im Wasser gut sichtbar. Spoiler: Moni hatte die falsche Tabelle angesehen, es war schon 10:27. aber auch hierfür waren wir pünktlich vor Ort und sind zuerst unter der Brücke zum Flussufer gelaufen. Hier haben wir einige Mitreisende der letzten Fähren wieder getroffen. Unten am Wasser ist es auch schön anzusehen, die Ruhe, nur das Wasser ist zu hören. Dann sind wir aber doch noch auf die Brücke hoch und haben uns die Strudeln von oben angesehen. Hier sieht man dann wie tief die Strudel sind.
Auf den Infotafeln am Parkplatz haben wir uns dann Inspiration gesucht, was wir noch in der Natur machen könnten, bevor wir in ein Kaffee und in Bodø einkaufen und tanken gehen - bevor es dann final in die Wartereihe vor der Fähre gegen halb 4 geht.
Gefunden haben wir in der Nähe den Wasserfall Valnesfossen. Eine Viertelstunde später waren wir am Parkplatz. Doch die Wanderung (am Schild mit 3,2km beschrieben) fanden wir nicht. Man kommt von Parkplatz auch an den Kopf des Wasserfalls. Ein kleiner Trampelpfad führte dann etwas seitlich und so konnten wir nach unten zum Flussbett schauen und leicht schräg auf den Wasserfall. Schön! Hat sich gelohnt, auch bei dem schönen Wetter.
Zurück nach Bodo noch einkaufen und tanken und dann wollte Christian im Norrøna Outlet noch mal schauen ob er shoppen möchte. Moni hatte erstmal das falsche Norröna ins Navi eingegeben, hinterm Friedhof waren wir falsch. Zum Glück war das Richtige aber nicht zu weit weg. Nachdem aber keine Sale Schilder zu sehen waren, wollte er doch nicht shoppen. Also gab’s was zum Mittag, auf Christians Wunsch ausnahmsweise BK.
So ging es dann zum Fährhafen, in die „reserviert“ Wartereihe. Dort haben wir das Auto geparkt und sind - weil wir noch Gute 2 Stunden bis Abfahrt Zeit hatten ins Zentrum von Bodo gelaufen. Hier einmal durch, nichts Besonderes. Auf dem Rückweg in ein Café gesetzt und in Ruhe selbiges bestellt. Dann wieder zurück zum Hafen und den Rest der Zeit noch gewartet bis 30 Minuten vor Abfahrt das Boarding begann. Für uns ging’s in den Fährkeller.
Pünktlich ging es los auf die guten 3 Stunden Fahrt. Während Christian sich ein wenig gequält hat sein Buch fertig zu lesen, hat sich Moni mit Schulung und Film die Zeit vertrieben. Gegen 20 Uhr waren wir in Moskenes - auf den Lofoten. Schon auf der Fähre gab es einen „Aurora Alarm“. Leider waren aber viele Wolken am Himmel. Je näher wir unserem Zwischenziel gekommen sind, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit heute Nordlichter zu sehen, denn es fing an zu Regnen. Also dann doch direkt zur Wohnung. Auf dem Weg hat es noch mehr geregnet, allerdings aufgehört, als wir da waren. So konnten wir im Trockenen auspacken. Vom Parkplatz aus vor der Wohnung konnten wir leicht die ersten Lichter sehen. Bei der Wolkenlage lohnt es sich aber nicht aufzubrechen.
Die Wohnung ist gross und sehr schön. Hier werden wir es du kommenden Tage sehr gut aushalten.

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