Ein bisschen Bewegung auf dem Weg nach Bodo
Leider hatte Moni gestern Abend noch festgestellt, dass die Wanderung zum Svartissen Gletscher doch nicht wie geplant machbar ist. Sehr schade, denn das Wetter sollte noch passen. Aber Moni hatte die Fährzeiten für den falschen Tag geprüft. Nun gut, so konnten wir entspannt „ausschlafen“ und halb 9 zum Frühstück. Die Alternativ-Wanderung fiel auch aus, weil laut Homepage die Privatstrasse zum 13.9 geschlossen hat. Also gut, was dann?
Richtung Bodo geht es heute auf jeden Fall und so sind wir nach einem leckeren Frühstück kurz vor 10 Uhr los. Wir nehmen die Fjordroute mit Fähren. So sehen wir mehr von der Natur und haben eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall gefunden. Also los, die nächste Fähre fährt 12 Uhr und wir brauchen gut 1,5h bis dorthin. Das ist wirklich das schöne an Norwegen, die Fähren sind alle auf einer Homepage zu finden, genauso wie die Verkehrsinfos inkl. Baustellen und Rastplätzen (torghatten und vegvesen.no).
Wir waren viel zu früh bereits an der Fähre, da es morgens dann doch zu wenige Fotostopps auf der Strecke gab. Ein wenig die Beine vertreten und schon ist die Fähre da. Diese sollte eine gute Stunde unterwegs sein, also haben wir es uns bequem gemacht. Mit einer kleinen Verspätung sind wir los, aber dann früher als geplant angekommen und so konnten wir pünktlich zur nächsten Fähre aufbrechen- die dann nach nur kurzer Wartezeit auch pünktlich kam. Diese Überfahrt war aber nur sehr kurz, knappe 10 Minuten. Auf der ersten Fähre haben wir und beim befahren gefragt, wie das eigentlich mit der Bezahlung funktioniert. An Board haben wir gemerkt, dass diese beiden Fähren kostenlos sind. Prima!
Die Landschaft wurde nun an der Küste verklungener und die Berge höher. Sehr schön! Und wir konnten so langen den Svartissen Gletscher durchschimmern sehen. An einem schönen Aussichtspunkt haben wir dann Pause gemacht und da es bereits 14 Uhr war, auch dort die Brote zum Mittag geschmiert. Wir konnten auf die Wanderung sehen, die wir vor 4 Jahren gemacht hatten - diese wollten wir ja eigentlich auch machen, aber die Fährzeiten passten nicht. Kurz ein Bildvergleich - gleiche stell vor 4 Jahren, auch hier ist der Gletscher ein gutes Stück kleiner geworden - da wäre auch die Wanderung länger gewesen…
Dann ging’s weiter und wir steuerten unseren nächsten Stopp an, von wo wir zu einem Wasserfall laufen wollten. Doch ab einer Infotafel hatte Moni gelesen, dass man dort auch direkt mit Auto hinfahren kann. Gesagt getan! Dort durfte die Hasselblad auch mal zeigen was sie kann - Christian ist mit dem Ergebnis zufrieden.
Dann konnten wir sogar noch mal weiter fahren, durch den Berg durch zu einem Staudamm. Diesen mussten wir dann allerdings doch hoch laufen um von oben auf den Stau- und Gletschersee zu schauen und die Gletscherzungen in der Ferne. Trotz der knapp 19 Grad sorgte der starke Wind dafür, dass es doch sehr kalt war an den Ohren.
Dann ging’s zurück und nur mit kurzen Pausen Richtung Bodø, wo wir bereits ein Hotel gebucht hatten. An Saltstraumen sind wir vorbei gefahren, aus dem Auto von der Brücke sah es nicht so stark aus.
Also zum Hotel, Glück gehabt und direkt vor der Tür einen Parkplatz gefunden. Ab zum Abendessen - zur Feier des Tages (2. Hochzeitstag). Anschließend sind wir aufs Zimmer und der Abend ist mit Football ausgeklungen.

oh wie schön zwei Herzen
AntwortenLöschen💕