Skogar Part II
Moni durfte heute ausschlafen und ist eigenständig um 20 vor 10 Uhr aufgestanden. Dann gab’s erst mal leckeren Skyr und Banane, bis wir uns so langsam fertig machten, um hinter dem Skogarfoss wandern zu gehen.
Herrliche Sonne schien auch und der angekündigte Wind war nur zeitweise spürbar. Also erst mal zum Wasserfall und die Treppen für die ersten 100 Höhenmeter hoch. Toll, schon leicht nassgeschwitzt und außer Atem, aber bei dem Wind da oben musste die Jacke doch zu bleiben. Mit jedem Meter, den wir nach dem Wasserfall den Wanderweg weiter gingen wurden es weniger Menschen und bald waren wir praktisch alleine. Wir konnten den Gletscher in der Ferne sehen und das Flussbett in der Schlucht mit immer wieder kleinen Wasserfällen. Im Rücken schien die Sonne - sehr schön. Die Windböhen waren jedoch tückisch und brachten uns schon mal aus dem Tritt. Nach knapp 2km brachte Christian noch einen anderen Wasserfall in der Nähe ins Spiel und so entschieden wir, doch wieder umzudrehen und an unserer Unterkunft vorbei in Richtung des 2,5km entfernten Wasserfalls zu laufen. Den Kvernufoss. Natürlich liefen wir voll mit Gegenwind, was das ganze sehr anstrengend machte.
Dort angekommen ein paar Fotos und wieder zurück zur Unterkunft. Es waren über 2 Stunden vergangen und Moni wollte zum Sonnenuntergang nach Dyrholaey fahren. Dafür haben wir uns dann fertig gemacht und sind dann nach einer kurzen Pause wieder los. 25 Minuten Fahrt und 15:39 Uhr war Sonnenuntergang vorausgesagt.
Dieser war auch sehr schön, wobei Christian etwas unbeeindruckt war. Aber auch hier verschiedene Bilder gemacht und dann nach knapp 20 Minuten den bunten Himmel bestaunt - der die Felsen, das Meer und den hinter uns gelegenen Gletscher einfärbte. Dann ging es weiter nach Vik. Wir hatten ja noch kein Mittag gegessen und wollte dies dort nachholen - in einem Pub in dem wir letztes Jahr schon waren und es gutes Plokkfiskur gab.
Doch davor sind wir wegen dem Licht noch mal auf den Berg zum Friedhof über der Kirche gefahren - Blick auf die Stadt und Felsen im Meer mit der schönen Himmelsfärbung am Horizont. So sahen wir auch, dass es am Strand eines der berühmten Bonfires gab. Danach aber nun zum Essen.
Wir waren erst mal die einzigen Gäste, aber die hatten offen. Sehr gut. So starteten wir mit unserem „Silvester Menü“ mit Seafood Suppe, Plokkfiskur und dann Cappuccino und Brownie. Während des Essens konnten wir Richtung Strand sehen und wie sich weiter der Himmel verfärbte - bis er am Horizont tief rot wurde und weiter oben schon dunkelblau. Auf einmal fuhr ein Transporter mit offener Ladefläche Richtung Strand und Moni meinte noch: sieht aus als ob da das Feuerwerk zum Strand gefahren wird. Auf einmal um 17:00 Uhr ging es dann auch wirklich los. Richtig cool, beim „Mittagessen“ Feuerwerk anschauen. 5 Minuten später war alles wieder vorbei und der Transporter kam wieder an uns vorbei gefahren.
So hatten wir heute auch unser Feuerwerk gesehen. Nun ging es nach Hause, ein bisschen ausruhen bis wir hoffentlich nachher noch zum Nordlichter schauen raus wollen. Ein paar Filme später und ein bisschen raus schauen war bis halb 10 nichts zu sehen.
Gegen 23 Uhr sind wir dann einfach mal raus und zu Skógafoss. Nordlichter gab es keine, aber zumindest ein paar Fotos bei Nacht. Dann wollten wir schon wieder Richtung Wohnung und haben uns fürs Warten entschieden. Da die Isländer auf Feuerwerk stehen, haben wir uns Mitternacht noch ein wenig das Feuerwerk bei uns in der Nähe angesehen. Dann ging es allerdings zurück und ins Bett.
Happy New Year 2026.
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