Siem Reap Part II - Angkor Wat+
Unsere Tour soll 9 Uhr beginnen.
Also Wecker pünktlich gestellt und nach dem fertigmachen zum Frühstück. Das Buffet war gut und reichhaltig inkl. „Eier-Station“. Gestärkt für den Tag haben wir unsere Sachen noch vom Zimmer geholt und wurden an der Rezeption direkt von unserem Guide empfangen. Obwohl wir viel zu früh waren, da wir eigentlich noch 2-3 Punkte an der Rezeption klären wollten. Egal, ab auf die Tour. 8 Tempel warten schließlich noch auf uns!
Der Fahrer stand auch schon vor der Tür und so ging es los. Uns wurde auch schnell klar, wir sind die einzigen Gäste der Tour - sehr cool! Privatführung und Zeit wie wir sie brauchen.
Erster Stopp war dann erst mal in einem riesen Ticket Office für Angkor Wat kaufen. Es war aber nichts los und so kamen wir schnell dran um unsere mit Bild personalisierten Tickets zu holen. Weiter also nach Angkor Wat. Unser Fahrer ließ uns am Westeingang raus und so liefen wir los. Dies ist der Haupteingang. Ein bisschen Geschichte zum Bau, dem König und so weiter. Die ganze Anlage ist sehr symmetrisch aufgebaut und die Sonne steht 2 mal im Jahr genau über dem mittleren Hauptturm. Auch hier kannten die Baumeister den 10. Jahrhunderts die Astrologie schon sehr gut.
Für den König war immer der zentralste und größte Eingang zu den Tempeln und dem Haupttempel errichtet. Um Angkor Wat ist ein Wassergraben gebaut. So schreitet man vom Element Wasser, über den Innenhof im Grünen - dem Element Erde und dann im Haupt-Tempel angekommen, dem Himmel. So führte uns der Guide vorbei an vielen in den Sandstein gehauenen Verzierungen, den Tänzerinnen, Cobras und weiteren Blumenornamenten. Viele Bilder hat er von uns gemacht und auch ein paar interessante Sichten gezeigt.
Da wir in der Nebensaison unterwegs sind, sind auch nicht zu viele andere Touristen unterwegs aber auch ein paar Einheimische in ihren traditionellen Gewändern um Familienbilder zu machen. Aber die schwüle Hitze macht uns zu schaffen. Aufgrund der Kleidungsvorschriften sind wir heute in langer Hose unterwegs. So langsam kommen wir dann zum zentralen Tempel. Die Stufen hierzu ließ uns unser Guide alleine hoch und wir konnten oben die Aussicht genießen und den Haupttempel besichtigen.
Danach konnte Christian dann doch auf kurze Hose umstellen, sie genügte doch den Regeln. Zum Osteingang sind wir dann wieder raus und wurden vom Fahrer abgeholt. Dieser reichte uns gekühltes Wasser und kalte, feuchte Handtücher. Sie haben richtig gut getan - es war schließlich schon 12 Uhr! Als Nächstes ging es zu Tempel Nummer 2, dem Ta Prohm Tempel - der Kulisse für Tomb Raider. Hier wachsen die Bäume in den Tempel. Er wurde verlassen als die Hauptstadt von Siem Reap nach Phnom Penh verlegt wurde. Dies geschah wegen einer 2 jährigen Dürre in der Siem Reap Region. Auch hier waren die Wände und Säulen mit vielen Tänzerinnen geschmückt, alle sehen anders aus. Ohrringe, Gewänder alles sieht anders aus!
Nach 1 Stunde waren wir auch hier durch, so meinte unser Guide dass nun Zeit für eine Stärkung wäre. Er wollte nur diesen Tempel unbedingt noch gemacht haben, da er im Regen nicht mehr so hübsch ist. So wurden wir in Restaurant für Touristen abgesetzt und es gab zwei Portionen zu Essen. Währenddessen ging ein kurzer aber super schwerer Regenguss runter. Super Timing!
Kurze Zeit später war aber wieder trocken und wir sind los Richtung Tempel Nummer 3: Banteay Kdei. Dieser Tempel hatte 284 Buddha Statuen, die jedoch vergraben wurden, als der Tempel von einer anderen Glaubensgemeinschaft „übernommen“ wurde. Mit Satellitenbilder wurden diese dann entdeckt und ausgegraben. Hier begann nun jedoch der Regen wieder, aber unsere Guides hatten große Regenschirme parat und parkten unter einem Baum damit wir trocken aussteigen konnten. Dann ging es weiter zur Stadt Angkor Phnom in der im 12. Jahrhundert der König und die wohlhabenden lebten. Vom Palast und den Häusern ist nichts mehr übrig, da sie aus Holz gebaut waren. Die Stadtmauer und die Tempel sind zu einem Großteil noch erhalten. Rein ging’s durchs Victory Gate.
Von dort ging es wieder aus dem Auto und auf einen Spaziergang durch die Tempelanlagen. Aber erst mal zum Krematorium für die Könige, die terrace of Leper King und die terrace of elegants. Auf dem Weg zum Phimeanakas Tempel hat es wieder geregnet. Diesen haben wir nur im vorbeigehen angesehen. Weiter ging es zum Baphuon Tempel. Aber dennoch ging es hier auf den Tempel. Hier konnte man nicht hinein, aber hinauf. Die Treppen waren sehr steil, aber der Ausblick schön! Hier oben hat der Regen auch wieder aufgehört und ein paar schöne Fotos konnten entstehen. Unten verlief eine lange Brücke von Tempel weg - hier haben wir unsere ersten Affen auf der Reise getroffen. Süß!
Der Bayon Tempel war der nächste. Leider wieder im Regen. Dieser ist für hinduisten und buddhisten gedacht, je nach Richtung. Hier begleitete uns eine Katze durch den Tempel, hinauf durfte man wegen Konstruktionsarbeiten nicht.
Dann hat uns unser Auto mal wieder abgeholt. Es war kurz vor 16 Uhr. Als Nächstes gab es eine Pause, denn nur noch der finale Spaziergang auf einen Hügel zum Phnom Bakheng Tempel war offen, von wo aus man Angkor Wat im Sonnenuntergang laut Tour Beschreibung ansehen. Also gab es erst mal einen Iced Coffee und einen Wassermelonensaft. Erst wollten wir kurz über den Markt schlendern, aber da wir von jedem angequatscht wurden, haben wir uns schnell hingesetzt. Gegen 5 Uhr sind wir dann los, der Regen hatte aufgehört. Auf dem Weg auf den Hügel, ca. 50 Höhenmeter und 1 Kilometer lang, konnten wir auf den Baksai Chamkrong von einer Plattform abgesehen, dieser ist im Stil der chicken Iza Pyramide Mexiko gebaut.
Oben angekommen sahen wir kurz Angkor Wat und sind dann auf den Tempel Phnom Bakheng gestiegen. Der war nicht fotogen aber die Aussicht gut! Christian hat auch direkt nachgesehen wann hier wie die Milchstraße steht. Geschwind den Guide gefragt, aber leider wird hier direkt 18:30 Uhr nach dem Sonnenuntergang dicht gemacht.
Auf dem Weg nach unten - denn auf den Sonnenuntergang wollten wir nicht warten - erklärte uns der Guide wieso man hier nachts nicht hin sollte: da kommen die Schlangen! Das wars für Moni. Kurze Schrecksekunde noch weil dann statt einer Schlange ein Tausendfüssler über den Weg lief und dann ging’s zum Auto und zurück zum Hotel. Die Fahrt ging durch Siem Reap und wir haben noch die Freiheitsdenkmal gesehen, den Königspalast und die Bar Straße. Dazu ein bisschen Geschichte. Kurz nach 18 Uhr dann waren wir im Hotel, kurz umziehen und zur Happy Hour an den Pool!
Doch noch das Mückenspray geholt weil es doch etwas genervt hat. Einen bzw. drei Cocktails später ging es duschen und zum Essen. Und dann direkt ins Bett. Es geht früh los morgen.

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