Siem Reap Part VI - Erneut Angkor Wat

Gegen vier ist Christian aufgestanden und hat sich leise fertig gemacht. Moni wollte zum Sonnenaufgang nicht mit. Mit dem Tuktuk ging es dann zu Angkor Wat. Während Moni weitergeschlafen hat, ist Christian gegen 5 Uhr am Spot angekommen. Vor Ort gleich Stativ und Kamera aufgebaut, dass sich die Kamera akklimatisieren kann, bis es mit den Fotos losgehen sollte. 
Nach und nach füllte es sich und es wurden immer mehr Menschen. Im Vergleich zum letzten Mal saßen Leute heute auch „in zweiter Reihe“. Trotz der vielen Leute gab es aber wenig zu sehen. Es war sehr bewölkt und außer ein wenig rötliche Färbung am Horizont, blieb ein spektakulärer Sonnenaufgang aus. Somit hat Moni alles richtig gemacht. Nachdem wieder alles verstaut war, ging Richtung „Ausgang“, wo gerade ein Tuktuk vorgefahren war und nach einem Fahrgast suchte. Wenig später war Christian wieder im Hotel. Es war erst kurz nach 6 Uhr, also wurde noch etwas geruht. 

Ab 8 Uhr war dann auch für Moni die Nacht langsam vorbei. Viel war heute nicht geplant, also hatten wir keinen Stress. Gegen 9 Uhr sind wir gemeinsam frühstücken gegangen. Moni ging es heute wieder schlechter. Etwas gestärkt und für den Tag gepackt, ging es wieder mit einem Tuktuk zu Angkor Wat. Mit dem Fahrtwind waren die Temperaturen angenehm, aber kaum angehalten und losgelaufen, war es einfach nur heiß. Nachdem wir am Eingang alle Fragen nach Guide oder Fotos negativ beantwortet hatten, konnten wir gemütlich und in Ruhe durch die Anlage. 
Wir wurden nicht gehetzt auf unserer Tour mit dem Guide, aber für heute hatten wir geplant für uns nochmal durchzugehen und Christian wollte in Ruhe fotografieren. Unser Timing war wohl sehr gut, denn um die Mittagszeit war es leer und nur wenig Menschen unterwegs. Gut für uns, denn dann waren keine Leute auf den Bildern und es war einfach stressfrei. Hin und wieder kam jemand vorbei und wollte für ein paar Dollar Fotos mit einer Kamera von uns machen, aber abermals verneinten wir. Fotospot für Fotospot arbeiteten wir uns Richtung dem Haupttempel vor. Für jeden Windzug im Schatten waren wir froh. Wir durften beide in das Heiligtum so wie wir gekleidet waren. Auch hier oben noch mal ein paar Fotos geschossen, und Christian war mal wieder sehr unzufrieden mit den Bildern die Moni machte.

Auf dem Weg nach draußen haben wir noch mal einen Blick zurück geworfen und konnte auf der Treppe noch mal Aufnahmen ohne andere Leute machen, ohne lange zu warten. Am Steg noch mal mit weniger Wolken weiterfotografiert und ein Geburtstagsvideo aufgenommen. Dann aber wirklich auf den Rückweg gemacht. Das Tuktuk war wieder schnell gefunden und nach kurzer Verhandlung wurden wir für 5 statt 6 Dollar in die Pub Street gefahren. Hier wollten wir zu Mittag essen. Für Moni wieder nur paar Pommes in der Hoffnung dass es halbwegs geht. Christian nahm Mini Burger. Wir waren wieder in einer Sportsbar, bei der Sport lief, den wir nicht kannten. 
Danach ging’s ins Hotel zurück. Eigentlich wollten wir in den Pool noch bisschen chillen, aber Moni ging’s nicht gut und so blieb sie im Bett und hat wenig später schon mal den Koffer gepackt. Christian hat dann auch aufgrund schon etwas roter Haut auf weitere Sonne verzichtet, ebenfalls gepackt und einen Film geschaut.

Danach wollten wir zur Happy Hour aber haben schon mal für die Fahrt zu Angkor Wat und die Milchstraße gepackt. Aber als wir so saßen und in den Himmel schauten zogen immer mehr Wolken auf. Also Cocktail Nummer 2 geordert. Beim Trinken sind die Wolken über uns weniger geworden und es keimte Hoffnung auf. Nachdem wir ausgetrunken hatten, gab es einen prüfenden Blick vor dem Hotel in den Himmel. Auch hier sah es gut aus, wenig Wolken und ein paar Sterne sichtbar. Praktischerweise kam direkt ein Tuktuk Fahrer und Christian hat ihn zu uns gerufen. Nach ein wenig hin und her mit schlechtem Englisch hatten wir einen Preis für Hin- und Rückfahrt sowie warten vor Ort (10$). Also los. 
Die Strecke war wohl eine mit weniger Verkehr. Wieder gute 15 Minuten später waren wir am Eingang zu Angkor Wat. Dem Fahrer war nicht klar, warum wir Fotos in der Nacht machen wollten, aber er hat sich einen Parkplatz gesucht und auf uns gewartet. Für uns ging es durch die Nacht zum Graben vor dem Eingang. Auf dem Weg haben wir immer mehr Blitze in der Ferne gesehen und die Testbilder mit dem Handy hatten mehr Wolken als anderen Inhalt. Nichtsdestotrotz sind wir bis vor, Kamera eingestellt und gen Himmel für einen Probeschuss und 30 Sekunden später war klar - das wird nix. 

Naja, den Versuch war es wert. Also wir wieder zurück zum Tuktuk, eingestiegen und zum Hotel gefahren. An der Rezeption noch das Thema Checkout und Transfer geklärt und zum Abschluss ins Restaurant. Hier wurden wir schon vermisst, da wir jeden Abend essen waren, nur nicht so spät. Dafür waren wir mal nicht alleine im Restaurant. 
Moni nach Enpfehlung für ihren Magen Reis-Porridge mit allerlei undefinierbarem Beiwerk bekommen. Christian, wie jeden Abend, Fisch Amok. Nach dem Essen haben sich alle noch sehr freundlich von uns verabschiedet, da es unser letzter Abend im Hotel ist. 
Morgen geht’s in die Hauptstadt nach Phnom Penh. 


























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