Auf nach Cangas de Onis

Bis nach Cangas de Onis sollten es heute gute 4 Stunden Autofahrt werden. Damit wir nicht nur fahren,  hatten wir uns ein paar Besichtigungspunkte rausgesucht. Also wurde Moni heute gegen 8 Uhr geweckt und es ging zum gleichen Frühstück wie gestern. Danach mit den Koffern durch die Stadt zum Auto gerollt und ab dafür. 
Heute waren es angenehme bewölkte 24 Grad. Erster Stopp war ein Weingut, doch dort konnte man entgegen der Beschreibung keinen Wein trinken. Also ging es nach ein paar Fotos der Architektur weiter zum nahegelegenen Aussichtspunkt. Jedoch habe wir erst den falschen im Örtchen Haro angesteuert. Nun gut, zumindest hatten wir einen Parkplatz direkt dort und mussten nicht zu viel laufen. Dann ging es aber weiter zum eigentlichen - Ermita de Felices. Das waren auch nur 10 Kilometer weiter. Dort geparkt musste man nun noch einige Stufen hoch zur Plattform laufen. Von dort war ein weiter Blick über die Ebro Ebene mit Weinreben und kleinen Städtchen - wie Haro. Auf der anderen Seite gab es einen großen Steinbruch. Oben angekommen, kam auch die Sonne raus und von 25 Grad ging es schnell auf über 33 hoch. 

Nun aber weiter - nächster Stopp Castro de Urdiales am Atlantik. Im Ort gibt es eine große Tiefgarage direkt am Hafen, in der wir günstig Parken konnten. Da es schon 14 Uhr war, sind wir direkt zum Mittagessen in ein Marisco Restaurant. Dort gab es Tinto de Verano und diverse frittierte Kalamari und ein Fischfilet. Auf einmal kam auch die Sonne raus und da Moni außerhalb des Sonnenschirmes saß wurde es nun richtig knallend. Leider war der Service nicht gut und sehr langsam - und dann kam noch eine falsche Rechnung, sodass wir am Ende nassgeschwitzt aufgestanden sind. Danach noch zum Castro - der alten Burg und der Kirche direkt daneben. Ein paar Bilder später und Ausblick auf den Atlantik, den Ort und den Hafen ging es zum Auto und weiter Richtung Hotel in Cangas des Onis.

Knappe 2 Stunden später sind wir angekommen und haben direkt neben dem Hotel einen der wenigen gratis Parkplätze bekommen. Kurz eingecheckt und aufs Zimmer. Leider haben wir nicht wie auf der Hotelhomepage vermerkt ein Zimmer mit Klimaanlage . Toll, generell ist das Bett sehr klein - gibt nur ein Kissen und eine Decke. Die Dame an der Rezeption ist auch nicht hochmotiviert bei Fragen zu helfen und der Hotelparkplatz hat keine Verfügbarkeit sollten wir heute Abend keinen Parkplatz mehr finden. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Nach 5 Minuten Recherche auf dem Zimmer gemerkt, dass unser Plan für die Sonnenfinsternis nicht aufgeht. Die Straße zum Spot ist gesperrt und nur mit dem Bus erreichbar - da war die Stimmung plötzlich im Keller. Hilft ja Nix, für heute wollten wir noch zu einem Aussichtspunkt - dem Mirador del Fitu. Google hatte wieder die Abenteuer Route für uns rausgesucht, aber dennoch sind wir am Ziel angekommen. 

Hier gab es einen schönen Überblick über die Berge in die eine Richtung und den Atlantik in der anderen. Kurzerhand haben wir uns entscheiden den Spot auch für die Milchstraße zu nutzen. Er wäre ebenfalls etwas für die Sonnenfinsternis wenn man einen der wenigen Parkplätze ergattern würde. Entsprechend haben wir uns die Location um 20:30 Uhr angesehen - wo steht die Sonne, wie sieht es aus. Es waren auch einige andere schon mit ihren Stativen und Objektiven und haben anscheinend Test-Shoots gemacht. Überall standen auch schon Campervans herum, da sich die Leute die besten Plätze sichern wollen. Für uns ging es dann erst mal den Berg hinunter - wir wollten im Städtchen direkt am Meer noch zu Abend essen, bevor wir zur Milchstraße zurück kommen. Das erste Restaurant war jedoch komplett voll und so ging es an den Strand selbst mit Bar, Liegestühlen und zwei Burger Food Trucks. 
Da gab es einen Burger und Pommes zum Teilen und weil kein Platz zum sitzen war, haben wir auf dem Gras Platz genommen. So konnten wir die Abend Stimmung nach dem Sonnenuntergang genießen und haben dabei versucht neue Pläne für den 12.8 zu schmieden. Dann war es kurz nach 22 Uhr und wir fuhren zum Mirador del Fitu zurück. Es war „ins Bett geh Zeit“ für die meisten Camper dort und wir warteten bis es dunkel wurde und gegen 23 Uhr die Milchstraße hervor kam. 
Dabei gab es noch einen Tinto de Verano alkoholfrei aus der Dose den wir im Supermarkt gefunden hatten und Empanadas. Doch Christian gefiel der Platz nicht so richtig und wir sind die Straße nach Cangas de Onis weiter gefahren und haben noch an zwei Stellen an der Straße gehalten. Dann ging es zurück ins Hotel, wo wir kurz vor Mitternacht doch noch einen freien Parkplatz ergattern konnten. Ab in die Dusche und Gute Nacht!












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