Test für Plan B
Kurz nach 8 Uhr sind wir aufgestanden. Die Nacht war ganz OK. Draußen war es wolkig und kühl heute Morgen. Wir sind zuerst Richtung Touristeninfo und auf dem Weg in ein Café zum Frühstücken. Lecker war es wieder, vor allem so ein frisch gepresster Orangensaft.
Danach haben wir uns die alte römische Brücke im Ort über den Fluss Sella angesehen und sind einmal darüber gelaufen. In der Touri Info haben wir dann geklärt, dass wir an den Lagos (wo wir nur mit dem Bus hinkommen) unseren Plan mit dem selber-Laufen umsetzen können und vor allem dürfen. Sehr gut. Kleine Detailkarten zur Wanderung und dem Örtchen haben wir ebenfalls bekommen. Aber um noch mehr Empfehlungen für Wanderungen „da oben“ sollten wir in die Touri Info für den Nationalpark „Picos de Europa“ ein paar hundert Meter weiter die Straße entlang. Dort angekommen, durfte Moni die offenen Fragen klären, da nur Spanisch gesprochen wurde. Sie hat dann noch ein paar mehr Zettel und Papier mit Infos bekommen.
Auf dem Weg zum Hotel war dann schon die Sonne herausgekommen und es wurde heiß.
Dann haben wir fix die Rucksäcke gepackt und sind in Richtung Riaño gefahren. Knapp 60km und 1,5h entfernt. Es war eine kleine, kurvige Straße entlang eines Flussbettes neben Bergen und Felsen. Wir hatten ein langsames Fahrzeug vor uns, aber überholen ist hier nicht. Dafür war es ganz schön anzusehen und Moni konnte das etwas genießen.
Dann sind wir Rioña angekommen und direkt zum Mirador Alto Valcayo gefahren. Oben gab es keinen Parkplatz mehr, aber auf halber Höhe dann. Auf ging’s nach oben und erst zückte Christian an dem ersten dann am zweiten möglichen Spot das Handy, um zu prüfen ob man hier die Sonnenfinsternis sehen kann. Ja, am ersten Spot - gerade so an einer Bergspitze vorbei, mit dem Stausee und dem Ort in Vordergrund und dem Bergpanorama im Hintergrund. Also sehr schön.
Danach gab es um 14:00 Uhr eine Kleinigkeit zu essen (Rabas und Croquetas). Christian hatte noch auf der anderen Seite des Stausees eine Idee von wo man eine Sicht auf die Finsternis haben könnte - also sind wir dorthin auf den Parkplatz gefahren und sind von dort zum Aussichtspunkt Mirador de las Biescas gelaufen. Der Anfang der 2,8 km langen Strecke verlief schön im Schatten und es war wirklich angenehm, doch schnell liefen wir nur noch in der prallen Sonne. Das war dann doch anstrengend auch wenn es nur knapp 120 Höhenmeter wurden. Der Blick vom Mirador war schön, aber nichts für die Finsternis, da man zu tief ist. Dann überlegten wir noch einen Gipfel in der Nähe - aber für den hätten wir noch 600 Höhenmeter weiter laufen müssen - bei der Hitze - Nein!
Da Christian heute nicht bis 20:30 Uhr warten wollte um den Spot zu sichten, sind wir in den Ort zurück gefahren, haben noch eine Cola und Christian einen Kaffee getrunken und dann wieder ins Hotel zurück gefahren. Morgen planen wir dann wieder früh zurück zu sein, um hoffentlich dem angekündigten Verkehrschaos zu entgehen und noch einen der raren Parkplätze zu bekommen.
Nach dem Duschen im Hotel sind wir noch auf ein Eis in die Stadt. Auf dem Rückweg kauften wir im Supermarkt noch Tinto Verano und haben den Abend dann mit einer Serie im Zimmer ausklingen lassen.
Christian will später noch zur historischen Brücke und Fotos von der Milchstraße machen.
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