Spanien, aber anders
Es geht mal wieder in den Urlaub.
Dieses Jahr sind es keine langen Reisen, dafür aber ein paar neue Erfahrungen. Für uns geht es in den Norden von Spanien.
Die Anreise verlief gut, sehr früh aufgestanden, auf freier Autobahn nach Frankfurt gefahren, Auto abgestellt und eingecheckt. Weil alles reibungslos gelaufen ist, war noch viel Zeit am Flughafen für Frühstück und etwas Entspannung. Der Flieger ging pünktlich kurz vor 10 Uhr los. Wie üblich bei LH war der Service überschaubar. Der Flug ging schnell rum. Moni hat ein wenig geschlafen und Christian etwas gearbeitet und einen Film geschaut. Als es plötzlich etwas holprig wurde, kam die Ansage, dass wir den Landeanflug begonnen haben. Nach guten 2 Stunden waren wir gegen 12 Uhr in Madrid.
Ähnlich wie in Frankfurt dauerte das Warten auf des Gepäck sehr lange. Anschließend sind wir knappe 20 Minuten zum Terminal 1 gelaufen, um uns dort in die Schlange von Avis einzureihen. Nach dann etwa knapp 2 Stunden nach Landung hatten wir unser Auto, bei diesem wir Schäden nachtragen lassen haben und sind in Richtung Logroño losgefahren.
Ca. 3 Stunden sollte dir Fahrt dauern. Leider sind wir am Ende nur noch Landstraße gefahren, sodass kein Kaffee Stopp mehr möglich war. Auch haben wir so langsam Hunger bekommen - denn das Frühstück am Flughafen und eine geteilte Brezel bei Ankunft waren nicht wirklich viel. Gegen kurz nach 17 Uhr sind wir aber in Logroño angekommen und haben auf dem bezahl-Parkplatz am Rande der Fußgängerzone - ca. 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt einen Parkplatz gefunden. Im AirBnB wurden wir begrüßt und rumgeführt.
Wir wohnen im 3. Stock - Dachgeschoss in einer Maisonette Wohnung. Ziemlich heiß hier. Und: es ist direkt in einer DER Tapas Strassen von Logroño. Das bedeutet lange Lärm in der Nacht. Aber erst einmal sind wir los zum essen - vereinzelte Bars hatten schon offen und so ging es direkt nebenan zum bocadillo mit Jamon essen - dazu Wasser und Cola - erst mal eine Basis schaffen.
Es hat auch angefangen zu Gewittern und regnen, da war es gut, dass wir nur ein paar Meter hatten. Dann ging es aber weiter zur nächsten Bar - und sich zum ersten Glas Wein - es war nun auch schon kurz nach 18:00. Christian deutete was er will und Moni machte die Bestellung klar - läuft. Nach dem nächsten Regenschauer kam auch die Sonne raus und wir sind zum Auto zurück, das wir noch umparkem mussten. Danach ging es erst zum Supermarkt Wasser und Frühstück kaufen - bevor es weiter ging zum „Abendessen“. So langsam öffneten mehr und mehr Bars, sodass Christian einen Eindruck der Calle Laurel und Calle Juan gewinnen konnte. Moni führte zielgerichtet in die Bars, die sie von vor 4 Jahre während der IBS regelmäßig besucht hatte. So gab es allerlei Jamon, Tintenfische und Tintenfisch Tuben und natürlich an jeder Station ein Glas Wein. Dann waren wir satt und es gab nur noch Wein - so arbeiteten wir ins Richtung Wohnung. Direkt vor unserer Wohnung bleiben wir dann noch auf mehrere Weine stehen und gönnten und gegen 22:00 noch mal 7 gekochte Gambas. Lecker!
Gegen 23 Uhr ging es in die Wohnung, wo Christian trotz Hitze und Lärm bei offenen Fenstern sofort eingeschlafen ist - und Moni auch nach dem duschen noch weiter schwitzte. Ein schöner entspannter erster Urlaubstag geht zu Ende.

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